An der Spitze der Musegg-Geischter Lozärn

Über die aufwändige Arbeit eines Tambourmajors

Was wäre die Fasnacht ohne die vielen Guuggenmusigen? Mit lauten und teilweise schrägen Tönen sorgen sie für die Musik an den rüüdigen Tagen. Ein Tambourmajor oder eine Tambourmajorin läuft jeweils zu vorderst und gibt den Takt an. Doch ihre Arbeit beinhaltet noch viel mehr.

Auch zum 30. Jubiläum ist Reto Krummenacher dafür verantwortlich, wie die Musegg-Geischter Lozärn tönen: "Wir machen Musegg-Geischter-Sound, das heisst, nicht all zu schwer, aber es soll geil tönen!", erklärt Krummenacher, der seit sieben Jahren Tambourmajor seiner Guugge ist. 15 bis 16 Lieder hätten sie im Repertoire. Diese hat Reto Krummenacher selber komponiert, arrangiert und organisiert. 

Seine Aufgabe als Tambourmajor sei aber auch, dass er seine Leute motivieren könne. Die Fasnachtstage sind lang, vor allem wenn man als Guugge durch die Gassen zieht. Traditionellerweise sind es auch die Musegg-Geischter Lozärn, die das letzte Konzert der Fasnacht spielen. In den frühen Morgenstunden des Äschermittwochs schränzen sie noch ein letztes Mal ihre Lieder. 

Reto Krummenacher ist Tambourmajor der «Musegg-Geischter Lozärn» Reto Krummenacher ist Tambourmajor der «Musegg-Geischter Lozärn» Reto Krummenacher ist Tambourmajor der «Musegg-Geischter Lozärn» Der Post der Musegg-Geischter Lozärn auf Facebook