Bypass Luzern wird im Gelände sichtbar

Vor der öffentlichen Planauflage würden die Veränderungen im Gelände sichtbar gemacht

Vorbereitungsarbeiten für den Bypass Luzern - hier Sondierbohrungen in der Reuss vor einem Jahr - laufen schon.

Das Ausführungsprojekt für den Bypass Luzern wird im April öffentlich aufgelegt. Damit auch klar wird, wie sich die neue Autobahn auf das Gelände auswirkt, werden die Veränderungen mit Profilen und Bodenpflöcken sichtbar gemacht.

Der Bypass wird die heutige Autobahn, die von Emmen via Stadt Luzern nach Kriens führt, ergänzen. Der Transitverkehr wird in einem Tunnel um die Stadt Luzern geführt, die bestehende Autobahn wird als Stadtautobahn den lokalen Verkehr aufnehmen. Die Bauzeit wird auf zwölf Jahre geschätzt, die Kosten sollen 1,7 Milliarden Franken betragen.

Der Bundesrat genehmigte im Herbst 2016 das generelle Projekt für den Bypass. Ab 2017 wurde am Ausführungsprojekt gearbeitet. Dieses werde nun im April 2020 öffentlich aufgelegt, teilte das Bundesamt für Strassen Astra am Dienstag mit.

Vor der öffentlichen Planauflage würden die Veränderungen, welche die Realisierung des Bypass nach sich ziehen werde, im Gelände sichtbar gemacht, teilte das Astra mit. Dies geschehe mit Profilen und Bodenpflöcken.

Mehr Fahrstreifen

Der Bypass beinhaltet unter anderem den Ausbau zwischen der Verzweigung Rotsee und dem Anschluss Buchrain auf je drei Fahrstreifen je Richtung, den Bau einer dritten Röhre beim Tunnel Rathausen sowie den Ausbau der Verzweigung Rotsee.

Zudem soll zwischen Emmen Süd und Luzern Kriens ein 3,5 Kilometer langer Tunnel realisiert werden. Im Süden der Stadt Luzern ist geplant, den Pannenstreifen von der Verzweigung Lopper bis zum Anschluss Hergiswil in Fahrrichtung Nord umzunutzen und im Tunnel Spier in beide Richtungen drei Fahrstreifen zu markieren.

(Quelle: sda)