Schwyz setzt Massnahmen des Bundes durch

Bei Gruppen über 15 Personen schreitet die Kantonspolizei ein

Die Kantonspolizei Schwyz setzt die Massnahmen des Bundes durch (Symbolbild).

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, setzt die Kantonspolizei Schwyz die Massnahmen des Bundes konsequent durch. Bei Gruppen über 15 Personen schreiten die Polizistinnen und Polizisten ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, die Empfehlungen des Bundes einzuhalten und sich an die Gesetzesbestimmungen zu halten.

Am Montag, 16. März, hat der Bundesrat die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus verschärft und die Situation in der Schweiz als ausserordentliche Lage gemäss Epiedemiengesetz eingestuft. Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt, wird sie im Rahmen der allgemeinen Patrouillentätigkeiten kontrollieren, ob die Beschlüsse eingehalten werden.

Massnahmen der Polizei

Die Polizei mache die Leute darauf aufmerksam, genügend Abstand zu halten. Bei Personenansammlungen über 15 Personen werde sie einschreiten, so die Kantonspolizei Schwyz weiter. Sie appelliert an die Leute, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Gruppe freiwillig aufzulösen. Sollte dies nicht freiwillig erfolgen, erfolge eine polizeiliche Wegweisung und wenn diese nicht befolgt wird, erfolge die Verzeigung gemäss der geltenden Gesetzgebung.

Stellt eine Polizeipatrouille fest, dass ein Betrieb oder Geschäft widerrechtlich geöffnet ist, würden die Verantwortlichen zuerst abgemahnt und aufgefordert den rechtmässigen Zustand sofort umzusetzen. Wenn das nicht befolgt wird, erfolge eine Verzeigung wegen des Verstosses gegen die COVID-19-Verordnung 2.