Das Februar-Programm 2011 lockt mit Tanz-Rhythmen, Kuriosem, Philosophischem, Emotionen, Versuchungen und vielen spannenden Überaschungen aus den Bereichen Kabarett, Theater und Musik.
Nachfolgend einige Auszüge aus dem aktuellsten Programm vom Kleintheater Luzern. Das vollständige Programm finden Sie hier.
TIMMERMAHN, PIRELLI & Co.
Kultur- und Querköpfe: Geschichten, Gitarren und Gespräche
Mittwoch, 16. Februar, 20 Uhr
Der Luzerner Sam Pirelli sagt, was er denkt, schreibt im Luzerner
kulturteil.ch auch mal Unliebsames und lässt sich gern mit seinen geliebten
Katzen portraitieren. Zur Eröffnung der Querkopf-Woche trifft er auf einen
Berner Querkopf: Timmermahn ist der „Einstein der Surealitätstheorie, der
in seinen Geschichten das Groteske zur natürlichsten Sache der Welt
erklärt“ (Jüre Hofer, Berner Zeitung). Der grosse Schriftsteller Paul Nizon
hat Timmermahns Universum einmal eine „kleine Wahnwelt“ genannt. Und
Peter Bichsel schrieb: „Wer Timmermahn beschreibt tut ihm unrecht“.
Darum beschreiben wir ihn nicht weiter, sondern bitten ihn zum Gespräch.
Pirelli und Timmermahn präsentieren ihre Musik und Geschichten und
diskutieren dann zusammen mit der Theaterschaffenden Denise Wintsch
(siehe 18. Februar) übers Gleich- und Anders-Sein.
REGULA - ALLE TAGE SIND ALLTAGE
Ein Theaterstück über das Erfinden und Finden des Glücks
Freitag, 18. Februar, 20 Uhr
Regula schaut zum Fenster raus und wundert sich. Der Sommer geht vorüber, die Vögel ziehen in den Süden, Regula aber bleibt wo sie ist und wie sie ist. Am Boden und alleine. Also schnallt sie sich an die Pauke und hebt ab. Ein Blindflug wie das Leben, ein Flugtraum wie die Liebe. Und dann und wann Bruchlandungen im Alltag. Regula bleibt eine Wundertüte. Sonja ruft nicht zurück, die Guggenmusik wartet zu, das Firmenessen steht vor der Tür, und Mäse weiss von nichts. Ein Theaterstück über das Erfinden und Finden des Glücks, und das Träumen, das alleine halt am schönsten ist.
Mit: Denise Wintsch (Idee, Spiel), Benno Muheim (Regie)
BRIGITTA SCHREPFERS SOMAFON
Eigenbrötler - Ein humorvoll bewegtes Plädoyer für die menschliche Artenvielfalt
Samstag, 19. Februar, 20 Uhr
Wer sich selbst ist, ist anders als die anderen. Wer anders ist, gehört nicht dazu. Um dazu zu gehören, will man wie die anderen sein. Doch wenn man ist, wie die anderen, ist man dann noch sich selbst? Im Gleichschritt, gegenoder miteinander, sich einzufügen, mal mit Hilfe der anderen, mal auf deren Kosten. Das neue Stück „Eigenbrötler“ mit den tanzenden Choreografinnen Brigitta Schrepfer und Christiane Loch ist ein humorvoller, inspirierender
Streifzug durch das Grenzgebiet zwischen dem Gleich- und Anders-Sein.
Mit: Brigitta Schrepfer (Somafon - Choreografie/Tanz) und Christiane Loch (Carambole tanz&theater - Choreografie/Tanz), Urs Wehrli (Ursus&Nadeschkin - Dramaturgische Begleitung)
Kleintheater Luzern
Bundesplatz 14
6003 Luzern
Vorverkauf: Tel. 041 210 33 50 Mo bis Sa, 15 bis 19Uhr
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kleintheater.ch