Ostschweizer Bauern verpesten die Natur

Mehr als die Hälfte der Ostschweizer Bauern halten sich nicht an die Gülle-Vorschriften. Dies heisst es in einer Studie von Pro Natura. Die Resultate bestätigen, dass 57 Prozent der Landwirte den vorgeschriebenen Abstand zu Wäldern, Gewässern und Hecken missachten. In Appenzell Innerrhoden sind es sogar 85 Prozent. Dadurch entstehe nicht nur ein Schaden an der Natur, sondern es sei auch ein Affront gegenüber der Minderheit der korrekt wirtschaftenden Bäuerinnen und Bauern, heisst es weiter. Zudem zeigte die Untersuchung, dass die Kantone in der Ostschweiz ihre Kontrollpflicht nicht erfüllen.