Das Älplersterben im Kanton Uri soll ein Ende haben

Das Älplersterben im Kanton Uri soll ein Ende haben. Die Kooperation Uri will darum den Älplern ermöglichen, dass sie neu bis zu fünfzig Kühe auf die Korporationsalp treiben dürfen, heisst es in der Neuen Urner Zeitung. Bisher durfte ein Älpler maximal vierzig Kühe auf die Alp treiben. Immer weniger Älpler bewirtschaften die Alpweideflächen im Kanton Uri und die verbleibenden Alpbetriebe hatten keine Möglichkeit ihren Betrieb zu vergrössern. Das neue Gesetz würde auch mehr Geld für die Alpbetriebe bedeuten. Denn der Bund richtet nur Investionshilfen an reine Alpbetriebe aus, wenn eine Herdengrösse von fünfzig Grossvieh vorhanden ist. Der Kooperationsrat muss das neue Gesetz noch gutheissen.