Schweiz sagt Burma finanzielle Unterstützung zu

Die Schweiz will Burma mit 25 Millionen Franken pro Jahr unterstützen. Das sagte Bundesrat Didier Burkhalter in Bern an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit der burmesischen Oppositionsführerin Suu Kyi in Bern. Das Geld soll zum Beispiel für die Berufsbildung und die Räumung von Minen eingesetzt werden. Die Medienkonferenz musste später abgebrochen werden, weil Suu Kyi einen Schwächeanfall hatte. Sie sei das Reisen nicht mehr gewohnt, liess sie später den Journalisten ausrichten. Suu Kyi hatte ihr Land jahrelang nicht verlassen dürfen, weil es ihr die Militärdiktatur verboten hatte – nun befindet sie sich auf ihrer ersten Europareise seit 24 Jahren.