Schweiz verkauft viel Kriegsmaterial in andere Länder

<p>Waffen vom Bundesbetrieb RUAG.</p>

Die Schweiz hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres Kriegsmaterial im Wert von fast 420 Millionen Franken exportiert. Das seien fast 90 Millionen mehr als in den gleichen Monaten des Vorjahres, schreibt die Eidgenössische Zollverwaltung. Grösster Abnehmer von Kriegsmaterial war in den vergangenen Monaten Deutschland, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dies wird von der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA scharf kritisiert. Die Arabischen Emirate hätten mehrmals gegen bestehende Verträge verstossen, zuletzt gelangten von dort aus Schweizer Handgranaten in die Hände der Rebellen in Syrien. Exporte in solche Länder müssten deshalb sofort gestoppt werden., so die GsOA.