Schindler droht bei Annahme der 1:12-Initiative mit Wegzug

Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler aus Ebikon droht mit einem Wegzug, falls das Schweizer Stimmvolk der 1:12 Initiative der Jungsozialisten zustimmt. In einem Interview mit der Zeitung „Sonntag“ sagt Verwaltungsrat Peter Athanas, dass im Falle der Annahme der Initiative Schindler gezwungen sei, den Hauptsitz nach London oder Asien zu verlegen. Nur so könne Schindler die besten Leute anstellen. Schindler hatte bereits bei der Steuerinitiative der SP vor rund zwei Jahren mit einem Wegzug gedroht. Die 1:12-Initiative verlangt, dass der höchste Lohn in einem Unternehmen maximal 12 mal höher sein darf als der tiefste Lohn.