Wegen Wirbelsturm "Sandy": Benzin wird knapp

Am vierten Tag nach dem Wirbelsturm Sandy im Nordosten der USA wird das Benzin knapp. Etwa 80 Prozent der Tankstellen hätten kein Benzin mehr, berichtete der Fernsehsender NBC. An den wenigen Tankstellen, die noch Strom haben bilden sich Kilometerlange Schlangen. Ausserdem stieg die Zahl der Toten offiziell auf 102. Davon sind 40 der Opfer aus New York selber. Die wirtschaftlichen Schäden durch Sandy werden auf 50 Milliarden Dollar geschätzt. Präsident Obama hat gemäss lokalen Medienberichten Benzinlieferungen angeordnet. Demnach wurde das Verteidigungsministerium angewiesen gut 80 Millionen Liter bleifreies Benzin und Diesel aufzukaufen und auszuliefern. Der für morgen geplante New York Marathon wurde abgesagt. Zu dem Lauf waren 40 Tausend Läufer erwartet worden.

Die UNO warnt zudem vor Hungersnöten im Karibikstaat Haiti. Auch dort wütete der Wirbelsturm. Über 1,8 Millionen Haitianer sind vom Unwetter betroffen. Nicht nur in den USA sondern auch in der Karibik wütete Sandy und richtete beträchtlichen Schaden an. So sind in Haiti über 50 Menschen getötet worden und bis zu 20 Tausend Häuser wurden zerstört.