Hochqualifizierte mit Migrationshintergrund werden diskriminiert

Hochqualifizierte Personen mit Migrationshintergrund werden auf dem Schweizer Arbeitsmarkt diskriminiert. Dies belegt eine Studie der Universität Basel. Am meisten benachteiligt werden Personen aus der Türkei, Südosteuropa und aus Portugal. Die Diskriminierung findet auch dann statt, wenn die Person in der Schweiz studiert hat, sagt der Verfasser der Studie. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus will nun Unternehmen für das Thema sensibilisieren. Soziale Institutionen und Hilfswerke sollen ausserdem ihre Anstellungsbedingungen überprüfen – auch solche Institutionen benachteiligen gemäss der Studie nämlich Bewerber mit Migrationshintergrund.