Zentralschweizer Architekten fühlen sich benachteiligt

<p>Die neue Universität Luzern</p>

Grosse Bauvorhaben in der Zentralschweiz würden immer öfter an Zürcher Architekten vergeben. Dies kritisiert der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA gegebüber der Neuen Luzerner Zeitung. Den Zuschlag für Grossaufträge bekämen vermehrt Zürcher statt Zentralschweizer Architekten.Es sei unverständlich, weshalb ausgerechnet bei städtebaulichen Fragen das lokale Wissen nicht gefragt sein soll, heisst es beim Verein. Zudem würden junge Berufsleute kaum Chancen erhalten, Erfahrungen zu sammlen. Zum Beispiel sind die Aufträge für das Uni-Hauptgebäude in Luzern, für den Seetalplatz und die Viscosistadt in Emmen an Zürcher Architekten vergeben worden.