K.O.-Tropfen: Oftmals ist es der Alkohol

Die letzten Fälle in der Zentralschweiz liegen schon länger zurück

<p>Carla Keller mit Herbert Willmann von "akzent - prävention und suchttherapie"</p>

Bei den zahlreichen Parties, die zu Silvester steigen, ist Vorsicht geboten: Immer wieder ist von K.O.-Tropfen zu lesen, also Drogen oder Medikamente, die in Getränke gemischt werden. K.O.-Tropfen haben das Ziel, Jemanden gefügig zu machen. Da sie nach acht bis zwölf Stunden nicht mehr nachweisbar sind, rät Herbert Willmann von „Akzent – Prävention und Suchttherapie“, sich bei Unwohlsein oder Gedächtnisverlust sofort medizinisch untersuchen zu lassen und Anzeige zu erstatten. Durch die schwierige Nachweisbarkeit ist die Zahl von K.O.-Tropfen-Opfern in der Zentralschweiz jedoch klein. Im Kanton Zug beispielsweise geschah der letzte Fall im April 2011. Kurt Graf von der Luzerner Polizei weist zudem daraufhin, dass hinter vermeintlichen Beschwerden wegen K.O.-Tropfen oftmals übermässiger Alkoholkonsum steckt.

Am Donnerstagabend hört ihr bei Damian Betschart, wie sich K.O.-Tropfen im Getränk bemerkbar machen und Herbert Willmann von „Akzent – Prävention und Suchttherapie“ und Kurt Graf von der Luzerner Polizei erklären ausführlich, wie ihr euch schützen könnt.

Hier findet ihr ein Merkblatt für K.O.-Tropfen.

Audiofiles

  1. K.O.-Tropfen. Audio: Damian Betschart