Zu wenig Wohnungen für Sozialhilfeempfänger

Die Gemeinden zahlen lediglich 1100 Franken an die Miete

Für Sozialhilfeempfänger fehlen im Kanton Zug günstige Wohnungen. Die Sozialdienste müssen so teure Unterkünfte finanzieren oder die Sozialhilfeempfänger sogar ins Asylheim schicken. Was zum Beispiel in Risch passiert ist. Das schreibt die Neue Luzerner Zeitung. Beispielsweise in Zug, Baar und Steinhausen sind günstige Wohnungen momentan knapp. Der Sozialhilfeempfänger erhält von der Gemeinde jedoch nur maximal 1100 Franken für die Miete. Eine mögliche Lösung des Problems liege in der Förderung von Wohnbaugenossenschaften, welche dann billige Wohnungen zur Verfügung stellen würden, sagte der Sozialchef Steinhausens, Heinz Sennrich gegenüber der Zeitung.

Nach Recherchen von Radio Pilatus sind im Kanton Zug online aktuell nur rund 20 Wohnungen in diesem Preissegment öffentlich ausgeschrieben.