Bundesrat gegen Mindestlöhne

Er lehnt Initiative des Gewerkschaftsbundes ab

Der Bundesrat ist gegen einen Mindestlohn. Er lehnt eine entsprechende Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ab. Dieser verlangt mit seiner Initiative einen nationalen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde. Das würde den Arbeitsmarkt gefährden und Arbeitsplätze bedrohen, sagte Volkswirtschaftsdirektor Johann Schneider- Ammann. Ziel der Initiative des Gewerkschaftsbundes ist es auch, dass Menschen, die voll arbeiten, mit ihrem Lohn in Würde leben können. Der Bundesrat sieht die Gründe für Armut aber nicht in erster Linie in tiefen Löhnen. Nun kommt die Vorlage ins Parlament.