Krawalle und Tote in Ägypten

Grund: 21 ausgesprochene Todesurteile

Bei heftigen Auseinandersetzungen in der Hafenstadt Port Said im Nordosten Ägyptens sind mindestens 22 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt worden. Das gab das Gesundheitsministerium in Kairo bekannt. Zu dem Gewaltausbruch kam es nach einem Gerichtsurteil, das live im Staatsfernsehen übertragen wurde. Das Gericht hatte 21 Menschen zu Tode verurteilt. Dies wegen den tödlichen Krawallen nach einem Fussballspiel vor knapp einem Jahr. Die aktuelle Urteilsverkündung wurde vom ägyptischen Staatsfernsehen direkt übertragen. Für 52 weitere Angeklagte fällt der Richterspruch im März.