Empfehlungen nach tödlichem Unfall im Hoch-Ybrig

Betreiber weiss aber offenbar nichts davon

Der tödliche Unfall beim Sessellift im Hoch-Ybrig hat erste Konsequenzen. Vor genau einer Woche war eine Frau beim Ausstieg aus dem Sessellift sieben Meter in die Tiefe gestürzt. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle hat der Bergbahn nun zwei Sofortmassnahmen empfohlen.

So soll unter anderem der Notstopp näher zum Ausstieg verlegt werden, sagt der Untersuchungsverantwortliche Walter Kobelt. Andererseits soll das Personal nicht nur das Ankommen der Fahrgäste beobachten, sondern auch den Ausstieg. Der Betreiber der Bahn sagte gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung, er wisse nichts von diesen Empfehlungen.

Die genaue Ursache des Unglücks ist nach wie vor unklar. Experten der Unfalluntersuchungsstelle waren gestern erneut vor Ort. Diese Daten werden nun ausgewertet.