Kein grundsätzlicher Lohndruck wegen Personenfreizügigkeit

Gut ausgebildete Schweizer spüren aber Auswirkungen

Die Personenfreizügigkeit mit der EU drückt die Löhne in der Schweiz nicht in den Keller. Laut einer Studie der Universität Genf im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO haben einzig Arbeitnehmer mit einer höheren Ausbildung einen gewissen Lohndruck gespürt. Wer z.B. über einen Uni- oder Fachhochschulabschluss verfügt, hat in den vergangenen drei Jahren eine Lohneinbusse von beinahe zwei Prozent hinnehmen müssen. Andere Berufsgruppen hätten hingegen von der Öffnung des Arbeitsmarktes profitiert, heisst es weiter. Das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist seit rund zehn Jahren in Kraft.