Schweiz hat weniger Kriegsmaterial exportiert

Hauptabnehmer bleibt Deutschland

Die Schweiz hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Kriegsmaterial exportiert als im Vorjahr. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat die Schweiz 68 Staaten mit Kriegsmaterial im Wert von rund 700 Millionen Franken beliefert. Dies entspricht einer Abnahme von 20 Prozent. Am meisten Kriegsmaterial hat die Schweiz nach Deutschland geliefert, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Italien. Im Zusammenhang mit dem Arabischen Frühling weist das SECO darauf hin, dass die Schweiz Kriegsmateriallieferungen nach Nordafrika sowie den Nahen und Mittleren Osten in der Vergangenheit zurückhaltend bewilligt habe. Überwiegend habe es sich um Fliegerabwehrsysteme gehandelt, die nicht gegen die Zivilbevölkerung verwendet werden können, heisst es weiter.