"Heiler von Bern" weist Schuld von sich

Er habe niemals ein Opfer mit HIV infiziert

Ein 54-Jährige soll in den Jahren 2001 bis 2005 16 Personen vorsätzlich mit HIV infiziert haben. Er brachte vermutlich seine Opfer z.B. während einer Akkupunktur-Behandlung dazu, sich von ihm HIV-verseuchtes Blut spritzen zu lassen. Im vergangenen Jahr wurde er angeklagt. Im Prozess gegen den sogenannten „Heiler von Bern“ hat nun der Angeklagte die Anschuldigungen gegen ihn zurückgewiesen. Er habe niemals Akupunktur-Behandlungen durchgeführt oder eines der Opfer gestochen, sagte er vor Gericht. Die HIV-Infizierten müssten sich gegenseitig angesteckt haben. Wie dies passiert sein soll, konnte er dem Gericht aber nicht erklären.