Bund eröffnet 2015 Asylzentrum in Menzingen

Truppenlager wird maximal drei Jahre genutzt

<p>Haupteingang zum Truppenlager Gubel in Menzigen: Hier sollen ab 2015 Asylbewerber einquartiert werden.</p> <p>Eingang zum Truppenlager: Die Barracken müssen noch saniert werden.</p> <p>Stacheldraht und Schweizer Fahne: Auf dem Gubel sollen bis zu 110 Asylbewerber wohnen. </p> <p>Prächtige Aussicht vom Kloster Maria Hilf auf dem Gubel bei Menzingen in Richtung Zugersee: Die Asylunterkunft befindet sich rund zwei Kilometer entfernt.</p>

Der Bund eröffnet 2015 für maximal drei Jahre eine Asylunterkunft auf dem Gubel in der Zuger Gemeinde Menzingen. Die Unterkunft wird im Truppenlager eingerichtet. Rund 110 Asylsuchende sollen dort untergebracht werden. Weil die Asylunterkunft oberirdisch ist, eignet sie sich für die Platzierung von Familien und Frauen, so der Kanton Zug. Renitente Asylsuchende würden im Gubel nicht untergebracht. Dem Kanton Zug entstehen keine Kosten. Die Plätze in der Bundesasylunterkunft Gubel werden dem kantonalen Kontingent angerechnet.

Die Gemeinde war vom Bund erst anfang Woche über die Pläne informiert worden. Der Gubel ist ein beliebtes Ausflugsgebiet im Kanton Zug. Es sei deshalb wichtig, dass man gute Lösungen findet. Es dürfe nicht sein, dass sich die Bevölkerung verängstigt fühlt, erklärte der Gemeindepräsident Roman Staub in einem Interview mit Radio Pilatus. Das Truppenlager liegt weit ausserhalb der Gemeinde.

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  1. Bund eröffnet 2015 Asylzentrum in Menzingen. Audio: Mario Stauber