Strafuntersuchung gegen Bruno Frick

Bundesrat wusste bei Fricks Wahl zum Finma-Verwaltungsrat nichts davon

Im Kanton Schwyz läuft eine Strafuntersuchung gegen den neu gewählten Finma-Verwaltungsrat Bruno Frick. Dies wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung im Jahr 1999. Das berichtet die „Schweiz am Sonntag“. Der Bundesrat habe bei Fricks Wahl keine Kenntnis davon gehabt. Ob Frick nun sein Amt per 1. August trotz laufendem Verfahren antreten kann ist unklar. Das Finanzdepartement werde in den nächsten Tagen das Gespräch suchen mit Frick und der Finma.

Der neu gewählte Finma-Verwaltungsrat Bruno Frick wusste nichts von einem gegen ihn laufenden Strafverfahren. In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur sda weist der ehemalige Schwyzer Ständerat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück. Gegen Frick läuft gemäss einer Meldung der Schweiz am Sonntag ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsführung im Jahr 1999. Frick war in dieser Zeit Verwaltungsrat der Büchli Holding in Altendorf .

Der Bundesrat hatte Frick im vergangenen Monat ohne Kenntnis einer Strafanzeige in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht gewählt. Frick will an seinem Amt festhalten.