Spitäler wehren sich gegen Studie

Ein Beratungsunternehmen behauptet, Schweizer Spitäler hätten 30 Prozent Sparpotential

<p>Kantonsspital Luzern</p>

Schweizer Spitäler haben bis zu 30 Prozent Sparpotential bei Mitarbeitenden. Dies zumindest sagt eine Studie von Price Waterhouse Coopers, die Schweizer Spitäler mit Deutschen Spitälern verglichen hat. Bei den Kantonsspitälern Luzern und Zug ist man anderer Meinung. Man könne ein Deutsches Spital nicht mit einem Schweizer Spital vergleichen. Trotzdem liege die Studie nicht ganz falsch, sagt der Direktor des Luzerner Kantonsspitals, Benno Fuchs, man könne immer besser werden. Aber natürlich gehe die Studie von optimalen Rahmenbedingungen in den Spitälern aus - diese seien aber nicht gegeben. An einen Personalabbau sei im jetzigen Zeitpunkt jedenfalls nicht zu denken.

Gut zwei Drittel der Ausgaben der Kantonsspitäler Luzern und Zug sind derzeit Personalkosten.

Audiofiles

  1. Zentralschweizer Spitäler wehren sich gegen Studie. Audio: Urs Niedermann