Kanton soll weiterhin der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) angehören

SVP fordert Austritt - Regierung lehnt ab

Der Kanton Luzern soll weiterhin der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe SKOS angehören. Die Luzerner Regierung lehnt einen Vorstoss aus den Reihen der SVP ab. Gemäss der Partei vertritt die SKOS zu stark die Interessen der Personen, die Sozialhilfe beziehen. Der Kanton könne sich den Mitgliederbeitrag von rund 23‘000 Franken sparen und austreten, so die SVP weiter. Die Luzerner Regierung stellt sich in ihrer Antwort auf den Vorstoss hinter die SKOS. Der Fachverband habe ein Regelwerk geschaffen, welches ein anerkanntes und wichtiges Arbeitsinstrument der Sozialdienste und Sozialbehörden sei.