Schweizer Ehepaar in Ennetbürgen tot in Wohnung aufgefunden

Polizei geht von Tötungsdelikt mit anschliessendem Selbstmord aus

Die Nidwaldner Kantonspolizei hat in Ennetbürgen an der Bürgenstockstrasse ein Schweizer Ehepaar tot in seiner Wohnung gefunden. Alarmiert worden war die Polizei vom Arbeitgeber der 40-jährigen Frau, weil sie nicht am Arbeitsort in Emmen auftauchte. Die Frau war dort in einem Alterspflegeheim tätig. Ihr 44-jähriger Mann arbeitete laut "20 Minuten" als Maschinenmechaniker. Die beiden seien kinderlos gewesen.

Tötungsdelikt mit anschliessendem Selbstmord
Aufgrund der angetroffenen Situation hat die Nidwaldner Staatsanwaltschaft das Forensische Institut Zürich sowie das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich zur Unterstützung beigezogen. Gemäss den bisherigen Ermittlungen liegt laut der Nidwaldner Kantonspolizei ein Tötungsdelikt mit anschliessendem Suizid nahe. Der Mann soll seine Ehefrau getötet und sich dann selbst gerichtet haben, sagte die Staatsanwaltschaft gegenüber "20 Minuten".

Motiv noch unklar
Das Tatmotiv dürfte laut Polizei im privaten Bereich der beiden Todesopfer liegen. Eine Einwirkung durch Dritte könne mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, so die Polizei weiter. Laut verschiedenen Medienberichten hat die 40-jährige Frau an einem Hirntumor gelitten. Ob die Krankheit einen Zusammenhang mit dem Tod des Ehepaars hat, wollte die zuständige Staatsanwältin nicht bestätigen.