Bundesrat will Ausnahmen bei der Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative

Die Bergkantone freuts, die Initianten nicht

<p>Der Bundesrat will, dass bestehende Wohnungen umgewandelt werden können.</p>

Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative vorgestellt. Dabei kommt der Bundesrat den Bergkantonen entgegen.

Ausnahmen für Hotels
Die Initiative verlangt maximal 20 Prozent Zweitwohnungen pro Gemeinde. Der Bundesrat möchte nun verschiedene Ausnahmen erlauben. So sollen Hotels in Zweitwohnungen umgebaut werden können. Dies, wenn ein Hotel seit mindestens 25 Jahren besteht und nicht mehr wirtschaftlich weiterbetrieben werden kann. Weiter sollen bestehende Erstwohnungen in Zweitwohnungen umgewandelt werden können.

Initianten drohen mit Widerstand
Über diesen Vorschlag des Bundesrates wird nun das Parlament entscheiden. Die Initianten der Zweitwohnungsinitiative haben bereits Widerstand angekündigt, sollten die Vorschläge des Bundesrates umgesetzt werden.