Zug geht gegen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen vor

Drei Massnahmen sollen den Pflegeberuf attraktiver machen

Die zunehmend älter werdende Gesellschaft fordert immer mehr Pflegefachpersonal. An diesen Fachkräften mangelt es momentan. Der Mangel wird vorzugsweise mit Personal aus dem Ausland gedeckt. Der Ausländeranteil im Gesundheitswesen ist in der Schweiz bei fast 40 Prozent. Ob dieser Anteil beibehalten werden oder gar ausgebaut werden kann, ist nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitative unklar.

Daher müssen nun Massnahmen ergriffen werden, so der Zuger Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann. Pflegeheime und Spitex sollen neu pro Ausbildungsjahr der Angestellten einen Beitrag erhalten. So sind die Ausgaben an die Betriebe moderat höher als vorher. Zudem sollen die Betriebe neu auch Ausbildungsgelder für Fachkrächte in Ausbildung bekommen, die ihren Wohnsitz nicht im Kanton Zug haben.

Zusätzlich werde eine neue Attestausbildung für Pflegefachpersonen angeboten. Die Ausbildung soll nur ein Jahr dauern und ab Sommer 2015 eingeführt werden.

Audiofiles

  1. Kanton Zug will Pflegeberufe fördern. Audio: Urs Schlatter