Drei Milliarden verdächtige Vermögen

Fälle von Computerbetrug bei der Geldwäscherei nehmen zu

Der Meldestelle für Geldwäscherei sind im vergangenen Jahr fast drei Milliarden Franken verdächtige Vermögenswerte gemeldet worden. Deutlich zugenommen haben die Fälle von Computerbetrug. Unbescholtene Bürger werden dabei missbraucht, um Geld illegaler Herkunft zu waschen. Unternehmen fordern via Internet die betroffenen Personen auf, für sie Geld ins Ausland zu überweisen. Die wenigsten seien sich bewusst, dass sie sich für kriminelle Zwecke hätten einspannen liessen, so die Meldestelle. Trotzdem machen sie sich aber der Geldwäscherei schuldig, wenn sie im Auftrag anderer illegale Gelder ins Ausland transferieren.

 

Jahresbericht der Meldestelle für Geldwäscherei: Drei Milliarden Franken verdächtige Vermögen gemeldet.