Keine aggressive Werbung für Kleinkredite

Der Nationalrat will die Jugendlichen besser vor Verschuldung schützen

Der Nationalrat ist grundsätzlich dafür, aggressive Werbung für Kleinkredite zu verbieten, um Jugendliche vor Verschuldung zu schützen. Er ist auf die entsprechende Gesetzesvorlage eingetreten. Wer gegen das Verbot aggressiver Werbung  verstösst, soll mit Bussen bis zu 100'000 Franken bestraft werden. Was als aggressive Werbung gilt, soll die Branche selbst definieren und eine entsprechende Konvention verfassen.  Kommt keine Vereinbarung zustande, regelt der Bundesrat die Frage.  FDP und SVP hatten sich gegen die Vorlage gestellt, dies sei ein unnötiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit. Die Vorlage geht jetzt in den Ständerat.

Audiofiles

  1. Keine aggressive Werbung für Kleinkredite mehr.. Audio: Radio Pilatus