Victorinox macht Jagd auf Messer-Fälscher

Das Schwyzer Unternehmen schult chinesische Zollbeamte

Victorinox macht Jagd auf Messer-Fälscher und schult dazu chinesische Zollbeamte

Die Schwyzer Firma Victorinox mit Sitz in Ibach macht Jagd auf Messer-Fälscher und schult dazu chinesische Zollbeamte. Das meldet der „SonntagsBlick“. Victorinox reagiere damit unter anderem auf einen Vorfall im vergangenen Jahr.

Im März 2013 seien an einem Flughafen in Texas rund 2400 angebliche Victorinox-Sackmesser beschlagnahmt worden. Es habe sich dann gezeigt, dass dies Fälschungen aus China waren. Deshalb will Victorinox nun zwei bis drei Mal im Monat selber je 30 chinesische Zollbeamte schulen und ihnen beibringen, wie man Fälschungen von echten Victorinox-Messern unterscheide.

Schon im Jahr 2002 habe es einen grossen Fälschungsfall gegeben. Victorinox lieferte 7 Millionen Armeemesser in die USA. Gleichzeitig hätten chinesische Fälscher 64 Millionen Imitate in die USA geliefert.

Am 1. Juli tritt das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China in Kraft. Victorinox erhoffe sich davon einen besseren Schutz für Schweizer Armeemesser. Kein Land kopiert mehr Markenprodukte als China.