Bürger sind mit Luzerner Stadtregierung unzufrieden

Die Schliessung des Schwimmbads Zimmeregg und des Schulhauses Staffeln sorgen für Unmut

Wisi aus Littau kämpft um die Erhaltung des Schwimmbads Zimmeregg. Littauer und Reussbühler sind daran interessiert wie es mit ihrer Badi Zimmeregg und dem Schulhaus Staffeln weiter gehen soll. Littauer und Reussbühler sind daran interessiert wie es mit ihrer Badi Zimmeregg und dem Schulhaus Staffeln weiter gehen soll. Littauer und Reussbühler sind daran interessiert wie es mit ihrer Badi Zimmeregg und dem Schulhaus Staffeln weiter gehen soll.

Die Luzerner Stadtregierung hat in den vergangenen Wochen Entscheide bekannt gegeben, welche die Gemüter der Stadtbevölkerung im Stadtteil Littau und Reussbühl erhitzt haben. Konkret ging es um die Schulanlage Staffeln und das Schwimmbad Zimmeregg.

Anfang dieses Jahres gab die Stadtregierung bekannt, das Schulhaus, wie auch das Schwimmbad ab diesem Sommer zu schliessen.

„Die beiden Anlagen sind aus Gesundheitsgründen nicht mehr betriebsfähig. Die Stadtregierung ist daran Lösungen zu suchen.“

- Stefan Roth, Stadtpräsident von Luzern

 

Beide aus ähnlichen Gründen:

  • Das Oberstufenschulhaus Staffeln, weil in der Luft eine erhöhte Konzentration von Schadstoffen gemessen wurde. Die Schadstoffe stammen wahrscheinlich aus Böden und Wandtäfer. Eine Verminderung der Schadstoffbelastung gelang auch nicht durch die Sanierung des Oberstufenschulhauses im Jahr 2012. Vor und nach der Sanierung gingen bei der Stadt deshalb Klagen ein. Aus diesem Grund zog die städtische Baudirektorin Manuela Jost den Schlussstrich. Sie gab Mitte Februar bekannt, dass das Schulhaus Staffeln ab diesem Sommer geschlossen würde. Der Stadtrat prüfe nun eine Gesamtsanierung und einen Neubau.
  • Das Waldschwimmbad Zimmeregg, weil in gewissen Becken zu hohe Schadstoff-Konzentrationen festgestellt worden seien. Die Substanzen seien in den abblätternden Farbanstrichen der Becken nachgewiesen worden. Durch die Verwitterung seien sie aber auch in die Böden rund um die Becken gelangt. Eine Gefährdung sei nicht ausgeschlossen. Die Stadtregierung werde bis im Herbst prüfen, wie das Bad wieder in Betrieb genommen werden könne. Für den Weiterbetrieb während der nächsten zehn Jahre seien wohl Investitionen von bis zu zehn Millionen Franken nötig.
Das Schwimmbad Zimmeregg in Littau.

Diese beiden Entscheide führten bei der Stadtbevölkerung in Littau und Reussbühl zu starkem Gesprächsstoff. Die Stadtregierung lud deshalb zu einem Informationsabend ein. Stadtpräsident Stefan Roth begründete die Entscheide: „Die beiden Anlagen sind aus Gesundheitsgründen nicht mehr betriebsfähig. Die Stadtregierung ist daran, Lösungen zu suchen." Die Stadtregierung klärt bis zum Sommer ab, ob eine Teilwiedereröffnung bis zur Saison 2015 des Schwimmbads Zimmeregg möglich ist.

Audiofiles

  1. Stadtteil Littau / Reussbühl ist unzufrieden. Audio: Lukas Keusch