Zug setzt auf die Nachbarschaftshilfe

Die Zugerinnen und Zuger sollen einander wieder vermehrt freiwillig helfen

Zusammen geht es einfacher: Der Kanton Zug setzt vermehrt auf Nachbarschaftshilfe.

Der Kanton Zug setzt vermehrt auf die Nachbarschaftshilfe. Die Menschen seien mobiler, Arbeits- und Lebensstile hätten sich verändert, das Zusammenleben gestalte sich immer anonymer. Mit dem Pilotprojekt "einfachfreiwillig.ch" wolle man dieser Entwicklung entgegenwirken und die Freiwilligenarbeit fördern, schreibt die Zuger Regierung in einer Mitteilung.

"Das Zusammenleben gestaltet sich immer anonymer."

Herzstück des Projekts ist die Webplattform "einfachfreiwillig.ch". Über dieses Internetportal sollen Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Zug, die Hilfe suchen oder anbieten, schnell und unkompliziert zusammenfinden. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

"Schnell und unkompliziert zusammenfinden."

Die Plattform wird durch den Verein Benevol Zug betreut. Begleitet wird das Projekt von einer Plakat- und Flyer-Kampagne. Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre angesetzt. In einer zweiten Phase sollen dann gemäss Mitteilung die Zuger Gemeinden und Quartiere beim Aufbau von Nachbarschaftshilfen unterstützt werden.

 

Screenshot der Webplattform "einfachfreiwillig.ch"