Stadt Zug verkauft städtische Wohnhäuser

Geld wird für Investitionen gebraucht

Kolin-Geviert in der Stadt Zug Kolin-Geviert in der Stadt Zug

Die Stadt Zug braucht Geld für anstehende Investitionen. Die Stadtregierung will deshalb einige städtische Wohnhäuser für insgesamt rund 6 Millionen Franken verkaufen. So heisst es in einer Mitteilung. Das Stadtparlament wird sich nach den Sommerferien mit dem Geschäft befassen.

Zum Verkauf stehen vier Einfamilienhäuser, ein Mehrfamilienhaus und eine Eigentumswohnung. Die Liegenschaften bringen der Stadt hohe Unterhaltskosten, aber nur geringe Mietzinseinnahmen, schreibt die Stadtregierung weiter. Die jetzigen Bewohnerinnen und Bewohner erhalten ein Vorkaufsrecht. Sie können die Wohnungen für den Schätzwert plus 10 Prozent kaufen. Das wären etwa 6 Millionen Franken. Falls es zu einer öffentlichen Ausschreibung kommen würde, könnte noch mehr Geld in die Stadtkasse kommen.

Die Stadtregierung will jedoch einen Spekulantenschutz in der Vertragsklausel: Wird eine Liegenschaft innerhalb von 20 Jahren weiterverkauft, müssen 50 Prozent des Gewinns an die Stadt abgeliefert werden. Das eingenommene Geld soll wieder in die Stadt investiert werden, zum Beispiel in die Sanierung des Kolingevierts.