Zu wenig Förderlektionen an Luzerner Schulen

42 Prozent der Gemeinden halten sich nicht an Vorgaben

In vielen Luzerner Gemeinden gibt es zu wenig Unterstützung für lernschwache Kinder durch IF-Lehrpersonen.

Fast die Hälfte aller Luzerner Gemeinden bieten auf Primarstufe weniger Förderlektionen an, als vom Kanton vorgeschrieben. Das schreibt die „Zentralschweiz am Sonntag“. Pro 120 Schüler müsste eine Schule eine speziell ausgebildete IF-Lehrperson zu 100 Prozent einstellen. Im nun abgeschlossenen Schuljahr hätten sich aber 42 Prozent der Schulen nicht daran gehalten. Der Lehrerinnen- und Lehrerverband vermute, dass die Gemeinden bewusst hier sparen würden. IF-Lehrpersonen kümmern sich vor allem um lernschwache Schüler, seit die Kleinklassen vor drei Jahren abgeschafft worden sind.