EU-Zuwanderung sorgt für Wirtschaftswachstum

Laut dem neuesten Seco-Bericht ist die Hälfte des Zuwachses auf Zuwanderung zurückzuführen

Die Personenfreizügigkeit mit der EU hat wesentlich zum Beschäftigungswachstum in der Schweiz beigetragen. Laut dem neuesten Bericht des Staatssekretariats für Wirtschaft, Seco, kann rund die Hälfte des Zuwachses mit der Zuwanderung in Verbindung gebracht werden. Seit 2002 hat die Zahl der Erwerbstätigen um insgesamt 620 000 Personen zugenommen. Fast die Hälfte davon entfallen auf ausländische Kurz- und Daueraufenthalter sowie Grenzgänger. Das Freizügigkeitsabkommen habe der Schweiz ein überdurchschnittliches Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum beschert, heisst es aus dem Seco. Das hänge auch damit zusammen, dass meist hochqualifiziertes Personal in die Schweiz zugewandert sei. Es gebe keine Verdrängung von Schweizerinnen und Schweizern durch Ausländerinnen und Ausländer. Die Löhne seien durch die Zuwanderung nicht gedrückt worden.