Dunkle Wolken am Zuger Finanzhimmel

Happiges Sparpaket soll für Gleichgewicht sorgen

Peter Hegglin, Zuger Finanzdirektor

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  1. Kanton Zug kündigt Sparpaket an. Audio: Tommy Durrer

Dem Kanton Zug droht ein happiges Sparpaket. Die Regierung hat angekündigt, ab 2016 jährlich rund 80 bis 100 Millionen Franken einsparen zu wollen. Zwar verfüge man nach wie vor über ein Eigenkapital von über einer Milliarde Franken, der Zeitpunkt für ein solches Sparpaket sei aber dennoch gekommen, so Finanzdirektor Peter Hegglin heute vor den Medien. So rutschte der Kanton Zug beispielsweise im vergangenen Jahr erstmals seit 2003 in die roten Zahlen. Das Budget für dieses Jahr sieht ebenfalls ein Minus vor. Zudem würden die ersten Finanzaussichten zeigen, dass diese Tendenz auch in den nächsten Jahren anhalten werde, so Hegglin weiter. Mit dem Sparpaket wolle man den Finanzhaushalt bis 2018 wieder ins Gleichgewicht bringen. 

Erste Sofortmassnahmen sind bereits im Budget 2015 vorgesehen. So werden bei der Verwaltung beispielsweise vorerst keinen neuen Stellen geschaffen. Zudem sollen die Investitionen auf ein Minimum zurückgefahren werden.

Eine Steuererhöhung sei derzeit trotzdem kein Thema, so die Zuger Regierung, weder für Private noch für Firmen.