Urteil von Ibergeregg-Tötung soll weitergezogen werden

Schwyzer Staatsanwaltschaft sieht viele rechtliche Fragen noch offen

Das Hotel Passhöhe auf der Ibergeregg

Vor rund zwei Jahren ist auf der Ibergeregg im Kanton Schwyz ein 24-jähriger Moldawier bei einer Polizeikontrolle getötet worden. Trotz Schuldspruch gegen den Polizisten im April dieses Jahres, hat die Schwyzer Staatsanwaltschaft nun mittgeteilt, den Fall weiterzuziehen.

Viele rechtliche Fragen noch offen

Grundsätzlich soll die Frage erneut geklärt werden, ob der Polizist korrekt gehandelt habe. Dieser hatte den Mann erschossen, weil er ihn als gefährlich einstufte. Das Opfer war jedoch unbewaffnet.

Erstes Urteil mit bedingter Freiheitsstrafe

Das Schwyzer Strafgericht hatte den Polizisten Mitte April wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung schuldig gesprochen. Es verurteilte den 38-jährigen Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Wann der Fall nochmals aufgerollt wird, ist im Moment noch offen.

Audiofiles

  1. Fall Ibergeregg wird nochmals aufgerollt. Audio: Tommy Durrer