Grosse Hackerattacke gegen Bankkunden

Betroffen sind die Kunden von 12 Schweizer Banken

Bankkunden müssen im Internet aufpassen

Auf Kunden von 12 Schweizer Banken läuft zurzeit eine grosse Hackerattacke. Dies berichtet die Handelszeitung. Der Trojaner mit dem Namen Retefe nutze eine neuartige Methode, teilt dazu die Sicherheitsabteilung der Schweizer Internet-Registrierungsstelle Switch mit.

Daten werden an Hacker weitergeleitet

Wenn ein Bankkunde ein entsprechendes Spam-Mail öffnet, dann wird sein Computer manipuliert. Sobald der Kunde die E-Banking-Seite der Bank aufruft, wird er auf einen falschen Server umgeleitet. Dort gibt der Kunde dann seine Sicherheitsinformationen ein. Diese gehen sofort weiter an die Hacker.

Darauf wird dem Kunden mitgeteilt, er solle auf seinem Android-Smartphone eine App installieren. Diese App ist manipuliert und schickt darauf die Sicherheits-SMS der Bank an die Hacker weiter.

Die Bank kann im Notfall weiterhelfen

Switch empfiehlt E-Banking-Kunden, sofort ihre Bank zu kontaktieren, wenn sie den Verdacht haben, ihr Smartphone sei manipuliert worden. Die Bank könne den Kunden weiterhelfen und unter Umständen verdächtige Transaktionen stoppen.