Mutmasslicher IV-Betrug vor dem Schwyzer Strafgericht

Einem Mann wird vorgeworfen, die IV und andere Versicherungen um fast eine Million Franken betrogen zu haben

Ein 47-jähriger Schweizer steht heute wegen Verdacht auf IV-Betrug vor dem Schwyzer Strafgericht. Der Mann soll während knapp 10 Jahren die Invalidenversicherung sowie andere Versicherungen um fast eine Million Franken betrogen haben.

Rente wegen Kopfschmerzen

Der Beschuldigte beklagte sich 2002 nach einem Reitunfall über chronische Kopfschmerzen. Die IV sicherte ihm ein Jahr später eine volle IV-Rente zu. Nach fünf Jahren meldete sich der Mann laut dem „Boten der Urschweiz“ bei der IV-Stelle und gab an, wieder 20 Prozent zu arbeiten.

IV-Stelle sistierte die Rente

Detektive der IV überwachten den Mann und stellten dabei fest, dass er als IV-Bezüger eine eigene Firma aufbaute und mit Pferden handelte. Weiter sei er trotz den starken Kopfschmerzen immer wieder Ski gefahren. Die IV Stelle sistierte 2012 die Invalidenrente und reichte bei der Staatsanwaltschaft Klage ein wegen Verdacht auf Betrug.