Vier Jahre Gefängnis wegen Betrug

Der 47-jährige Schweizer soll fast eine Million Franken erschlichen haben

Das Schwyzer Strafgericht hat einen 47jährigen Schweizer zu vier Jahren Gefängnis wegen gewerbsmässigem Betrug verurteilt. Das Gericht befand, dass der Mann während knapp 10 Jahren fast eine Million Franken bei der IV und anderen Versicherungen erschlichen hatte. Der Beschuldigte hatte nach einem Reitunfall im Jahr 2002 über starke Schmerzen geklagt und konnte nicht mehr arbeiten. Ein Jahr nach dem Unfall begann die Invalidenversicherung ihm die Rente von 8200 Franken pro Monat auszuzahlen. Kurz nach dem Unfall habe der Mann dann aber angefangen, eine eigene Firma aufzubauen - dafür habe er zu 100 Prozent gearbeitet. Ob er wirklich krank war und ob er tatsächlich voll für seine neue Firma gearbeitet hatte, während dem er das IV-Geld bezog, ist nicht bewiesen.  Der Beschuldigte bestritt die ihm gemachten Vorwürfe bis zum Schluss.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.