Pin-Verkauf am Blue-Balls-Festival harzt

Bisher erst 60% der budgetierten Pins verkauft

Der Pinkverkauf am diesjährigen Blue Balls-Festival liegt deutlich unter den Erwartungen. Blue Balls-Direktor Urs Leierer (links) mit Radio Pilatus-Reporter Stephan Weber.

Der Pinverkauf am diesjährigen Blue Balls-Festival in der Stadt Luzern harzt. Dies sagte Festivaldirektor Urs Leierer gegenüber Radio Pilatus. Die Pinverkäufer würden sich mit vielen kreativen Ausreden konfrontiert sehen. Immer weniger Personen kaufen laut Leierer einen Pin. 

Bis Donnerstagmittag seien erst 60 Prozent der budgetierten Zahl verkauft worden. Gemäss Leierer sei dies zu wenig, da in den letzten Festivaltagen erfahrungsgemäss nur noch eine kleine Menge abgesetzt werden kann.

Schlechtes Wetter verantwortlich?

Liegt es an den zwei total verregneten Abenden zu Wochenbeginn, die zu diesem Einbruch führten? "Nein", sagt Urs Leierer. "Auch am wunderschönen und warmen Eröffnungsabend lagen die Verkäufe deutlich unter den Werten der Eröffnungsabende 2012 und 2013."

"Der Erlös war auch am Eröffnungsabend tiefer."

Leierer appelliert deshalb, dass alle für die Konzerte und diverse weiteren Aktivitäten rund um das Luzerner Seebecken einen Pin zu kaufen. Für den Pin im Wert von 20 Franken erhält man zudem jeden Abend Zugang zu den Konzerten im Hotel Schweizerhof Luzern.

In der Radio Pilatus Morgenshow am Freitagmorgen bei Carla Keller hörst du, welche Ausreden Blue Balls-Besucher ohne Pin haben und was Pinkäufer über Besucher ohne einen Festivalpin denken.

Audiofiles

  1. Blue Balls: Der Pin-Verkauf harzt.. Audio: Carla Keller
  2. Blue Balls: Der Pin-Verkauf harzt.. Audio: Carla Keller