Vernetzt: Schweizer shoppen verhalten online

Deutliche Unterschiede zu Deutschland und Österreich

Schweizer Konsumenten shoppen deutlich seltener online als Deutsche oder Österreicher. Rund 45 Prozent kaufen mindestens einmal pro Monat etwas im Internet. Das sind 8 Prozent weniger als in Österreich und sogar 21 Prozent weniger als in Deutschland. Dies zeigt eine Studie des Schweizer Webdienstleister Namics, welche dieser gemeinsam mit dem E-Commerce-Center Köln und dem deutschen Datenanalyse-Spezialist Prudsys herausgegeben hat. Konsumenten geben allerdings hierzulande mehr Geld pro Einkauf aus. So haben rund 40% aller Bestellungen einen Wert von mehr als 100 Franken, in Deutschland gehen pro Einkauf nur in 18% der Fälle mehr als 100 Euro über die virtuelle Ladentheke.

"Absolut wichtig" finden nur 51 Prozent der Schweizer Online-Shopper die Produktequalität. Hier haben österreichische und deutsche Konsumenten höhere Ansprüche. Den Schweizern ist dafür die Kostentransparenz in Online-Shops wichtig. Sie wollen bald mal wissen, was der Versand kostet und ob noch weitere Gebühren hinzukommen. Wie einfach sich Waren zurückschicken lassen, das kümmert die Schweizer beim bestellen hingegen nicht gross. Dieses Kriterium landet in der Schweiz erst auf Platz 10 - in Deutschland und Österreich rangiert es deutlich höher.

Die Studie "Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Top Online-Shops in der Schweiz 2014" kann man hier bestellen.

Audiofiles

  1. Vernetzt: Schweizer shoppen verhalten online. Audio: Boris Macek