Unwetterschäden: Nicht alles bezahlt die Versicherung

In Härtefällen kann die Glückskette Betroffene unterstützen

Ein Bild von den Unwettern am 28. Juli 2014 im Kanton Luzern.

In der Zentralschweiz ist es in der vergangenen Nacht ruhig geblieben. Der Regen machte keine Probleme. Die verschiedenen Polizeikorps mussten keine Einsätze wegen Unwetterschäden leisten. Trotzdem sind die Unwetter diese Woche noch nicht für alle ausgestanden. Nach der Beseitigung der Schäden kommt die Frage: Wer bezahlt?

Viele Meldungen im Entlebuch

Viele Schäden übernimmt die Versicherung. Die Versicherungen haben in diesen Tagen denn auch alle Hände voll zu tun, sagt Roman Graf von der Mobiliar im Entlebuch: „Es ist immens, was in den Regionen passiert ist. Entsprechend sind auch die Meldungen, die bei uns reinkommen.“ Man versuche, die Meldungen so gut es geht entgegenzunehmen.

Dokumentieren und dann aufräumen

Wenn jemand bei sich Schäden hat, dann sei es wichtig, diese Schäden zu dokumentieren – zu fotografieren und aufzulisten. „Dann muss dies der Schadensinspektor nicht mehr unbedingt sehen“, so Graf. So kann man dann mit dem Aufräumen beginnen.

Nicht alles ist durch die Versicherung gedeckt

Aber nicht alles wird von den privaten Versicherungen bezahlt. Beispielsweise wenn ein Bauer Schäden an seinem Land hat. „Dies ist etwas, was durch uns nicht versichert ist“, sagt Roman Graf von der Mobiliar. Man könne deshalb nicht bezahlen. In so einem Fall kann die Glückskette eingreifen. In Härtefällen kann sie Bauern unterstützen.

Audiofiles

  1. Die Versicherungen bezahlen nicht alle Unwetterschäden. Audio: Raphael Reichen