Wie sicher ist Zugfahren in der Schweiz?

Graubündner Zugunglück wirft Fragen auf.

Doppelstöckiger Zug der SBB

Nach dem schweren Zugunglück bei Tiefencastel im Kanton Graubünden, stellt sich die Frage nach der Sicherheit auf den Schweizer Schienen. Die SBB und die Zentralbahn versichern, dass alle möglichen Massnahmen zur Sicherung der Strecken vollzogen werden. So gibt es beispielsweise Frühwarnsysteme, die blockierte Schienen rechtzeitig anzeigen. Zusätzlich gibt es noch regelmässige Strecken-Kontrollen. Endgültige Sicherheit gäbe es allerdings nie, sagt Peter Bircher, Mediensprecher der Zentralbahn. Allerdings sei Sicherheit das oberste Gebot. Alle drei Wochen würde eine Equipe das gesamte Schienennetz der Zentralbahn, immerhin fast 100 Kilometer, ablaufen und kontrollieren.

Bei dem Zugunglück im Graubünden war am Mittwoch ein Regio-Express in einen Erdrutsch gefahren. Daraufhin sind zwei Wagons entgleist. Elf Personen verletzten sich dabei zum Teil schwer.