Asylbewerber sollen früher in die Arbeitswelt integriert werden

Justizministerin Sommaruga will dass die Asylbewerber bereits nach einem Monat arbeiten

Ein Asylbewerber reinigt die Uufschütti.

Justizministerin Simonetta Sommaruga will, dass Asylsuchende früher in den Arbeitsmarkt integriert werden. Im Moment gilt für Asylsuchende in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts in der Schweiz ein Arbeitsverbot. Die Kantone können dieses nochmals um drei Monate verlängern. Sommaruga will nun, dass die Asylbewerber bereits nach gut einem Monat in die hiesige Arbeitswelt integriert werden. Dies schreibt die Zentralschweiz am Sonntag. Beim Bund erhofft man sich dadurch eine finanzielle Entlastung. 

Kantone mehrheitlich dafür

Währenddem die meisten Kantone die Neuregelung befürworten - Basel-Land, Glarus und Nidwalden sind dagegen -, haben die kantonalen Arbeitsmarktbehörden keine Freude an der Idee. Sie fordern sogar, dass Asylsuchenden das Arbeiten bis zum rechtskräftigen Entscheid ihres Aufenthaltes verwehrt bleibt.