Blocher zeigt sich erstmals kompromissbereit

Zuwanderung könnte auch durch anderers System reduziert werden

Ex-Bundesrat Christoph Blocher.

Bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zeigt sich SVP-Vizepräsident Christoph Blocher erstmals kompromissbereit. Im Interview mit der Sonntagszeitung und Le Matin Dimanche erklärte Blocher, er sei offen für andere Lösungen als die Kontingentierung. Dies mit Blick auf eine EU-kompatible Umsetzung der Initiative.

Sollte die Zuwanderung durch ein besseres System reduziert werden können, dann würde sich die Partei einer Diskussion nicht verschliessen. Eine Möglichkeit sei eine Art Einwandererabgabe. Demnach sollen Unternehmen, die Ausländer beschäftigen, eine Abgabe zahlen müssen.