Strassenverkehrsämter verlangen zu hohe Gebühren

Die Zentralschweizer Kantone schneiden jedoch gut ab

Das Luzerner Strassenverkehrsamt verlangt ziemlich genau die effektiven Kosten als Gebühren.

In vielen Kantonen bezahlen Autofahrerinnen und Autofahrer auf den Strassenverkehrsämtern weiterhin zu hohe Gebühren. Dies zeigt eine Auswertung des Bundes für das Jahr 2012. Die Zentralschweizer Strassenverkehrsämter schneiden dabei aber gut ab.

Im Schnitt 16 Prozent zu viel
Zu hohe Gebühren, das heisst, dass die Gebühren höher sind als die Kosten, die das Strassenverkehrsamt dafür eigentlich hat. Laut der Auswertung des Bundes werden im Durchschnitt 16 Prozent zu viel verlangt. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr immerhin leicht zurückgegangen, nämlich um ein Prozent. Für die Auswertung wurden unter anderem die Führer- und Fahrzeugausweise sowie die Prüfungsgebühren angeschaut.

Zentralschweiz schneidet gut ab
Die Zentralschweizer Kantone schneiden bei der Auswertung gut ab. In vier der sechs Kantone reichen die verlangten Gebühren nicht für die effektiven Kosten. Nur gerade in den Kantonen Luzern und Schwyz werden ganz leicht zu hohe Gebühren verlangt. In zehn Kantonen schweizweit liegen die Gebühreneinnahmen mehr als ein Viertel über den Kosten. Das grösste Missverhältnis herrscht in den Kantonen Genf, Appenzell Innerrhoden, Wallis und Basel-Stadt.

Gebührenfinanzierung im Bereich Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt