Stadt Zug will Landis&Gyr-Gebäude nicht verkaufen

Stadtrat lehnt Doppelinitiative ab

Die Verwaltung der Stadt Zug soll im ehemaligen Landis & Gyr-Gebäude beim Bahnhof zentralisiert werden Die Verwaltung der Stadt Zug soll im ehemaligen Landis & Gyr-Gebäude beim Bahnhof zentralisiert werden Das frühere Hauptgebäude der Landis & Gyr in der Stadt Zug. Der ehemalige Hauptsitz der Landis & Gyr in Zug.

Die Stadt Zug soll das ehemalige Landis&Gyr-Gebäude beim Bahnhof wieder verkaufen. Gleichzeitig soll die Verwaltung in der Altstadt belassen werden. Dies fordert  ein parteiübergreifendes Komitee mit einer Doppelinitiative. Der Zuger Stadtrat lehnt dies jedoch ab, wie er in einer Stellungnahme schreibt. Mit dem Verkauf würde der Finanzhaushalt nicht entlastet. Stattdessen würden Mietzins-Einnahmen verloren gehen, schreibt der Stadtrat in der Begründung. Zudem könnte die Stadt bei einer Annahme der Initiative, das Ziel nicht mehr weiter verfolgen, die Verwaltung an einem Standort zusammen zu ziehen.

Zweiter Teil soll für ungültig erklärt werden

Den zweiten Teil der Doppelinitiative will der Zuger Stadtrat für ungültig erklären lassen. Dies weil die Initiative rechtlich nicht umgesetzt werden könne, so der Stadtrat weiter. Im 2012 hatte das Stadtzuger Stimmvolk Ja gesagt zum Kauf des ehemaligen Landis&Gyr-Gebäudes. Darin soll die Stadtverwaltung zusammengeführt werden. Sie ist heute über 7 Liegenschaften in der Altstadt verteilt.