Zuger sagen Ja zum Landtausch im Gebiet Göbli

Der Ja-Anteil betrug 67,5 Prozent.

Die Stadt Zug erhält rund 20'000 Quadratmeter Land an der Grenze zur Gemeinde Baar: Die Zugerinnen und Zuger haben mit 67,5 Prozent Ja zum Landtausch der Stadt mit der Korporation Zug gesagt. Das getauschte Landstück liegt im Gebiet Göbli und gehörte bisher der Korporation Zug. Im Gegenzug erhält die Korporation zwei Gebäude, zwei Landwirtschafts-Parzellen und vier Waldflächen.

Das Tauschgeschäft hat einen Wert von rund 12 Millionen Franken. Der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller nahm das Ergebnis erfreut zur Kenntnis. "Die Bevölkerung der Stadt Zug wächst stark." Deshalb seien solche Landreserven langfristig von strategisch hoher Bedeutung. Konkrete Bauprojekte gibt es bisher aber keine. Vors Volk kam das Geschäft, weil die SVP der Stadt Zug das Referendum gegen den  Beschluss des Stadtparlamentes einreichte.