Tuggen: Fall "Bolenberg" wird weitergezogen

Oberstaatsanwaltschaft und Verurteilte legen Berufung ein

Der grösste Fall von Menschenhandel im Kanton Schwyz wird weitergezogen. Sowohl die Oberstaatsanwaltschaft als auch alle zehn Beschuldigten haben laut dem „Marchanzeiger“ im Fall „Bolenberg“ Berufung angemeldet. 

Ende Juni hatte das Strafgericht Schwyz 9 Männer und Frauen verurteilt, weil sie in der Kontaktbar "Bolenberg" in Tuggen Menschenhandel betrieben und Prostitution gefördert haben solle. Die drei Hauptverdächtigen sollen ins Gefängnis, hat das Strafgericht entschieden. Nun hätten aber alle, sowohl die Oberstaatsanwaltschaft wie auch die Beschuldigten, Berufung angemeldet. Der Fall kommt damit vors Schwyzer Kantonsgericht. Wann ist noch nicht klar.